Medienkompetenz ist ein Begriff, der in unserer modernen, technologischen Welt immer wichtiger wird. Medienkompetenz kann als die Fähigkeit definiert werden, sich in der digitalen Welt zu bewegen und die verschiedenen Medienangebote aktiv, reflektiert und kreativ zu nutzen. Es geht dabei aber nicht nur darum, technisches Know-how zu haben, sondern auch um die kritische Auseinandersetzung mit Informationen und Nutzung der Medien. Medieninhalte sollen veranwortungsvoll genutzt und verarbeitet werden. Um heute in pädagogischen Prozessen bestimmte Entwicklungsschritte und Formen der Identitätsentwicklung nachvollziehen und begleiten zu können, ist es unumgänglich, sich über die Kommunikations- und Medienwelt zu informieren
und die Kinder und Jugendlichen auf ihrem Weg in diese Welt zu begleiten und unterstützen. Neben Struktur, Kontrolle und Regeln ist insbesondere die aktive Auseinandersetzung mit dem Nutzungsverhalten der Kinder- und Jugendlichen wichtig.
Die Oberthemen dieser Schulung:- Gaming
- Welche Arten von Spielen gibt es und wie (un-)bedenklich sind sie?
- Was sind Vor-/Nachteile von Spielen gibt es?
- Möglicher Umgang mit potentiellen Gefahren des Gaming
- Mobbing vs. Cybermobbing
- Wo findet Mobbing/Cybermobbing statt?
- Wer ist betroffen?
- Wie kann man sich wehren?
- Cybergrooming
- Zahlen/Daten/Fakten zum Thema Cybergrooming
- Wo findet Cybergrooming statt und was sind Strategien der Täter:innen?
- Wie kann sich der User schützen?
- Pornografie
- Pornografie und Gesellschaft
- Pornokonsum bei Jugendlichen
- mögliche Folgen von Pornokonsum
Methoden:- Trainerinput
- Kleingruppenarbeit
- Nutzen der vorhandenen Medien
- Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und Krankenkassen
Wichtige Voraussetzung:- Aktive Mitarbeit und Selbstreflexion der Teilnehmenden
- nach Möglichkeit mitbringen eines internetfähigen Endgerätes zur aktiven Nutzung während der Veranstaltung (Handy, Laptop, iPad, Tablet oder andere)