Fachkräfte der Jugendhilfe stehen täglich vor der Herausforderung, Kinder und Jugendliche mit komplexen Bedürfnissen zu begleiten und zu stabilisieren. Dabei geraten die eigenen Bedürfnisse und Grenzen oft in den Hintergrund. Dieser Workshop stellt die „Versorgung der Versorgenden“ in den Mittelpunkt und lädt dazu ein, die eigene Rolle bewusst zu reflektieren und nachhaltig zu stärken.
Im Fokus steht die Frage, wie pädagogische Fachkräfte zwischen Nähe und Distanz, Engagement und Abgrenzung sowie Verantwortung und Selbstschutz eine gesunde Balance entwickeln können. Die Teilnehmenden setzen sich mit ihren inneren Antreibern, Haltungen und Reaktionsmustern auseinander und gewinnen ein tieferes Verständnis für die Wirkung ihres professionellen Handelns.
Traumapädagogische Aspekte verdeutlichen, warum Selbstfürsorge eine zentrale Voraussetzung für stabile und sichere Beziehungen ist. Ergänzend bietet die Transaktionsanalyse hilfreiche Modelle, um innere Prozesse und Kommunikationsmuster zu reflektieren.
Der Workshop bietet einen geschützten Raum für Selbstreflexion, Austausch und Entwicklung neuer Perspektiven für den Arbeitsalltag.
Inhalte im Überblick: - Reflexion der eigenen Rolle in der Jugendhilfe
- Selbstfürsorge als professionelle Aufgabe
- Umgang mit Stress und Belastung
- Eigene Grenzen wahrnehmen und kommunizieren
- Innere Antreiber und Muster (transaktionsanalytische Perspektive)
- Stabilisierung und Ressourcenarbeit (traumapädagogischer Ansatz)
Methoden: - Reflexionsübungen und Selbsterfahrung
- Austausch in Kleingruppen
- Theoretische Impulse
- Praxisnahe Übungen zur direkten Umsetzung
Was euch erwartet:
Eine Mischung aus fachlicher Tiefe, ehrlichem Austausch, neuen Perspektiven und einer guten Portion Humor und Leichtigkeit. Denn wir sind überzeugt: Lernen darf und soll Spaß machen, gerade bei so anspruchsvollen Themen.